Nachrichten rund um die Initiative

27. November 2020

Vom Lockdown zum Einzelhandel-Knockdown? IFH-Chef Boris Hedde mit seiner Einschätzung am Black Friday

Boris Hedde ist Chef des Instituts für Handelsforschung (IFH Köln). Er ist „Markt-, Kunden- und Standortversteher“ und im Rahmen seiner Arbeit unterstützt er Unternehmen, Städte und öffentliche Institutionen rund um Fragen zum Strukturwandel und zur Digitalisierung im Handelsumfeld. Als Experte der “Initiative für Gewerbevielfalt” powered by Das Telefonbuch gibt er anlässlich des Black Friday seine Einschätzung ab.

Boris Hedde ist Geschäftsführer des Instituts für Handelsforschung (IFH Köln).

Stationäre Geschäfte in Innenstädten sowie Gemeindezentren werden weniger besucht, die Verweildauer sinkt. Diese Entwicklung hat sich auch schon vor der Corona-Pandemie konstatieren lassen, jedoch hat der Lockdown Anfang des Jahres und der Lockdown Light jetzt im November 2020 als “Brandbeschleuniger” fungiert, da einige Branchen ihre Ladentüre wieder komplett verriegeln mussten. Demgegenüber hat der Onlinehandel weiterzugenommen, was indes durch Aktionstage wie dem Black Friday oder Cyber Monday begünstigt wird.

Boris Hedde bringt es auf den Punkt:

„Der Lockdown Light führt zu messbaren Frequenzrückgängen und zu mehr Onlinehandel.”

Dennoch sieht er den Black Friday nicht nur als Motor für digitale Vertriebskanäle und macht dem lokalen Einzelhandel Mut: “Der Vertriebsturbo Black Friday kann jetzt auch dem stationären Handel helfen, die bei vielen sicherlich rückläufigen Weihnachtsumsätze zumindest in Teilen zu kompensieren.“

Ob dem so ist und wie sich das Weihnachtsgeschäft tatsächlich abbilden lässt, dazu gibt es hier bald mehr Informationen mit unserer Weihnachtsstudie.


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