Nachrichten rund um die Initiative

18. November 2020

Lockdown light – die Konsequenzen für den Innenstadthandel

Stefan Genth ist Hauptgeschäftsführer beim Handelsverband Deutschland – HDE e.V.. Im pbsreport erklärt er, welche Auswirkungen sich durch den Lockdown light für den Handel ergeben.

„Der Lockdown light hat dafür gesorgt, dass die Händler in den Innenstädten in vielen Fällen nicht mehr wirtschaftlich arbeiten können. Trotz geöffneter Ladentüren geraten hier viele Existenzen in Gefahr, das sind schlechte Nachrichten auch für unsere Innenstädte“, resümiert HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.

Stefan Genth (Hauptgeschäftsführer beim Handelsverband Deutschland – HDE e.V.), Fotoquelle: HDE/Die Hoffotografen

Unlängst geht der Blick auch schon auf das Weihnachtsgeschäft, das Genth im Rahmen eines Interviews mit unserer “Initiative für Gewerbevielfalt powered by Das Telefonbuch” als “(…) die umsatzstärkste Zeit des Jahres” bezeichnete. Insbesondere fehlende Weihnachtsmärkte werden sich negativ auf die Handelsumsätze auswirken: „Weihnachtsmärkte sind ein wichtiger Faktor, um die Kunden in die Fußgängerzonen und Stadtzentren zu bringen. Wenn diese Anlässe beinahe flächendeckend wegbrechen, bedeutet das erneut einen schweren Schlag für den ohnehin schon gebeutelten Innenstadthandel“.

Genth hält eine Unterstützung – auch seitens der Politik – für dringend notwendig. „Viele Handelsunternehmen werden diese Krise nicht überleben, wenn die Bundesregierung jetzt nicht entschlossen handelt. Der Einzelhandel muss dringend auch antragsberechtigt für die staatlichen Nothilfen sein. Ansonsten hungern viele Händler mangels Kunden finanziell aus. Die Politik hat versprochen, die Unternehmen mit den Folgen der Pandemie nicht allein zu lassen. Jetzt gilt es, dieses Versprechen auch für den innerstädtischen Einzelhandel einzulösen. Ansonsten bluten unsere Stadtzentren aus und veröden dauerhaft.”

 

 

 


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