Nachrichten rund um die Initiative

5. März 2019

Künstlerinterview mit Rolf Zuckowski

Ob Flöte, Klavier, Gitarre oder Schlagzeug – beim Aktionstag “Deutschland macht Musik – spiel mit!” am 15.06.2019 erklingen überall in Deutschland Instrumente aller Art. Seit 2016 veranstaltet die SOMM – Society Of Music Merchants e.V. diesen Tag mit dem Ziel, das aktive Musizieren zu fördern und den Zugang zu Instrumenten so leicht wie möglich zu gestalten. Einen ganzen Samstag lang öffnen Musikfachhändler und Musikschulen ihre Tore und geben Einblicke in ihre Arbeit. Unterstützt wird die Aktion von prominenten Musikpaten. Einer von Ihnen ist Rolf Zuckowski.

Welche Instrumente spielen Sie?

Rolf Zuckowski: Gitarre und Ukulele.

War es eine Liebe auf den ersten Blick oder wie sind Sie dazu gekommen?

Rolf Zuckowski: Ja, es war Liebe auf den ersten Blick, inspiriert durch eine Pfadfindergruppe in einer Ferienfreizeit 1961, da war ich 14 Jahre alt. Die Liebe wurde immer wieder entfacht und vertieft durch Bands wie die Beatles und viele andere, aber auch durch Instrumente, die man einfach haben wollte und für die kein Job zu schwer war – und sei es der eines Postzustellers.

Wie haben Sie das Spielen gelernt?

Rolf Zuckowski: Autodidaktisch durch Angucken und Nachmachen, unterstützt durch Hefte mit Grifftabellen.

Haben Sie ein Idol? Oder sind Sie selbst ein Idol?

Rolf Zuckowski: Ich denke, dass John Lennon am ehesten ein Idol für mich war. Ob ich selbst eines bin, mögen andere sagen. Es hat aber den Anschein, denn viele junge Musiker sind mit meinen Liedern durch ihre Kindheit hindurch und darüber hinaus inspiriert worden.

Was bedeutet Ihnen das Musikmachen?

Rolf Zuckowski: Es ist ein Lebenselixier, das ich in seinen vielen Facetten nicht missen möchte.

Warum sollte jeder zum Instrument greifen?

Rolf Zuckowski: Jeder? Dann hätten wir Musiker ja bald keine Zuhörer mehr. Aber jeder sollte es ausprobieren und herausfinden, ob es ihn, trotz mancher Mühen am Anfang, glücklicher macht.

Wie steht es um die Musikkultur in Zukunft? Wie hoch ist der gesellschaftliche Stellenwert von Musik und Musikmachen Ihrer Meinung nach?

Rolf Zuckowski: Ich denke der Stellenwert bleibt hoch, aber die Ausdrucksformen und Stilistiken werden sich wandeln. Dafür sollten alle Musikliebhaber offen bleiben.

Bitte vervollständigen Sie: Der Aktionstag „Deutschland macht Musik – spiel mit!“ ist…

Rolf Zuckowski: …eine große Chance, das aktive Musizieren als „Geschenk für‘s Leben“ für sich zu entdecken. Es ist nie zu spät!


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