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28. August 2020

Nur noch 42,8 Prozent der Gewerbetreibenden in Sachsen-Anhalt nehmen die Folgen der Corona-Pandemie wahr

Eine fortlaufende repräsentative Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut Civey im Auftrag der „Initiative für Gewerbevielfalt“ powered by Das Telefonbuch durchführt, zeigt, dass die Mehrheit der Gewerbetreibenden in Sachsen-Anhalt nicht mehr von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen ist.

Die Befragung läuft seit April 2020 und richtet sich an Entscheider in kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie Beschäftigte in Handel und Handwerk. Zu Beginn der Umfrage klagten noch 60,9 Prozent über die Auswirkungen der Corona-Pandemie. Auch die allgemeine Stimmungslage im Bundesland hat sich seitdem gebessert: Beurteilten am 23.04.2020 nur 7,9 Prozent der Gewerbetreibenden die wirtschaftliche Lage als gut, sind es jetzt bereits 12,3 Prozent.
Die Studie ergab weiter, dass nur 19 Prozent der Befragten die Digitalisierung und den Online-Handel als Entwicklung wahrnehmen, die ihr Geschäft negativ beeinflusst. Damit steht Sachsen-Anhalt deutlich besser da als Gesamtdeutschland (32,1%). Auch die Marktdominanz großer Ketten stufen nur 21,1 Prozent als problematisch ein, während der deutschlandweite Durchschnittswert bei 31,5 Prozent liegt.Während die Auswirkungen der Corona-Pandemie immer weniger zu spüren sind, treten bekannte Probleme wieder stärker in den Vordergrund. So kämpfen 23,3 Prozent der Befragten mit Inflation und steigenden Fixkosten. Der Azubi- und Fachkräftemangel stellt für 19,9 Prozent der Gewerbetreibenden eine Herausforderung dar.

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