Nachrichten rund um die Initiative

17. Januar 2020

Mit der bundesweit ersten kommunalen Social Media-Plattform am Start: „MoersLive“ unterstützt die KMUs bei der Digitalisierung

Die Stadt Moers geht mit gutem Beispiel voran und vernetzt sich: „MoersLive“ ist die bundesweit erste kommunale Social Media-Plattform. Dort können Menschen ganz einfach und kostenfrei miteinander kommunizieren. Die Plattform ermöglicht es den Nutzern, sich ihr eigenes Netzwerk in ihrer lokalen Community aufzubauen, örtliche Kultur- und Veranstaltungshighlights zu entdecken und Informationen aus der Stadt zu bekommen. Einzelhändler und Dienstleister haben zudem die Möglichkeit, ihre Produkte über ein eigenes Shopsystem zu vermarkten und besondere Angebote zu platzieren. Stephanie Paaßen, Projektleitung Digitalisierung MoersMarketing, im Interview.

Frau Paaßen, warum würden Sie Gewerbetreibenden empfehlen, sich Ihrem Projekt anzuschließen?

Stephanie Paaßen: Einzelhändler und Dienstleister haben mit MoersLive die Möglichkeit, ihre Kunden direkt über das soziale Netzwerk zu erreichen. Eine eigene Community aufzubauen, wird auch für Unternehmen immer wichtiger, und kann die betriebswirtschaftliche Entwicklung positiv beeinflussen. Darüber hinaus können Produkte direkt auf der Plattform über ein eigenes Shopsystem verkauft und Angebote platziert werden. Die Händler erreichen damit mit ihren Waren die lokale Community in ihrer Stadt, können aber auch die breite Reichweite des Onlinehandels auf der Plattform für sich nutzen.

Was ist das Besondere an der Moerser Innenstadt?

Stephanie Paaßen: Die Moerser Innenstadt zeichnet ein Mix aus Filialisten und inhabergeführten Geschäften aus. Indem auch den kleinen Geschäften der einfache Weg ins Internet und zu einem Onlineshop geebnet wird, erhalten sie die Möglichkeit, die Digitalisierung positiv zu nutzen und neue Vertriebswege zu erschließen.

Wer hat an dem Projekt mitgewirkt? 

Stephanie Paaßen: MoersLive ist ein gemeinsames Projekt der MoersMarketing GmbH, als Stadtmarketinggesellschaft für Moers, und der CMP International AG aus Hennef. Die Social-Media- und Einkaufsplattform entwickelte die CMP International AG dabei zusammen mit Kooperationspartnern, wie dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult GmbH, dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML/Dortmund und der BCT BV (Niederlande) / BCT Deutschland GmbH. Gemeinsam entstand so eine Plattformtechnologie, die auf kommunale Bedürfnisse abgestellt ist und den Menschen einer Stadt eine digitale Umgebung für ihre ganz eigenen Themen bietet.

Sie haben die Website für die Stadt Moers entwickelt – kann das Konzept unproblematisch auch auf jede andere Stadt übertragen werden?

Stephanie Paaßen: Ein Erfolgsfaktor für digitale Angebote ist die Skalierbarkeit. So können Formate wachsen und sich neue Märkte erschließen. Das MoersLive zu Grunde liegende System ist so aufgestellt, dass es problemlos auf andere Städte angewendet werden kann.


Über uns:
Die Initiative für Gewerbevielfalt setzt sich für den lokalen Einzelhandel und inhabergeführte Kleingewerbe in Deutschlands Städten und Gemeinden ein.
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