Nachrichten rund um die Initiative

29. Oktober 2019

Eisenach: Bloggerin Jessi von “Goldrauschen” stellt ihren #lieblingsladen vor

Goldrauschen Wenn ich so durch deutsche Innenstädte flaniere, eröffnet sich mir ein immer gleiches Bild: Die zwei roten Lettern vom Kleider-Schweden in direkter Nachbarschaft zur riesigen Buchkette, die sich wiederum nur einen Steinwurf vom Systemgastronomen „unseres Vertrauens“ entfernt befindet.

Und nicht nur die Augen wissen inzwischen ganz genau, worauf sie sich einzustellen haben. Auch olfaktorisch passen sich die Einkaufsstraßen der Nation immer mehr aneinander an – man denke nur an ein großes Parfümerie-Unternehmen mit hellblauem Logo oder die übervollen Lädchen mit den schäumenden Badebomben.

Es ist längst kein Geheimnis mehr: Die Shopping-Epizentren Deutschlands sind in festen Ketten-Händen – ein Umstand, der für die meisten Menschen Fluch und Segen zugleich ist.

Der Vorteil: In den Filialen der unterschiedlichen Ketten weiß man als Konsument ganz genau, was man bekommt.

Der Nachteil: In den Filialen der unterschiedlichen Ketten weiß man als Konsument ganz genau, was man bekommt.

Ich würde natürlich lügen, wenn ich behaupte, die Läden der oft global agierenden Unternehmen nie zu betreten. Doch immer wenn ich es tue, ist da so ein fader Beigeschmack. Dieses Gefühl, es mir besonders einfach zu machen. Der Gedanke, gerade die falschen Akteure in diesem Konsum-Business zu unterstützen. Das Wissen, es gerade wie Millionen andere Käufer zu machen und damit dem Individualismus bewusst den Mittelfinger zu zeigen.

Dabei könnte es doch eigentlich so simpel sein. Dabei könnte ich doch einfach in einen der inhabergeführten Läden gehen, die es (tatsächlich!) noch immer in jeder deutschen Innenstadt gibt und die ich doch so sehr liebe. Die zwar nicht immer gegen die Strahlkraft der großen Ketten ankommen, aber deswegen kein bisschen schlechter oder weniger „besuchenswert“ sind.

Wie wichtig dieser Facettenreichtum für die innerstädtischen Laden-Landschaften ist, darauf will übrigens auch die „Initiative für Gewerbevielfalt“ von „Das Telefonbuch“ mit ihrer Aktion #lieblingsladen aufmerksam machen. Gemeinsam möchten wir etwas bewegen und Aufmerksamkeit erregen im Kampf gegen Ladensterben, denn das kleine Gewerbe, also all die schönen kleinen Läden und Boutiquen, werden immer weiter an den Rand gedrängt. Um diese Probleme weiß auch der Krick Verlag, der unter anderem das Telefonbuch für Eisenach herausgibt und sich seit Jahren für die Belange von kleinen und mittelständischen Unternehmen einsetzt.

Welche Geschäfte ich hier in der Wartburgstadt besonders ins Herz geschlossen habe und von mir das Prädikat #lieblingsladen erhalten, möchte ich dir gern nachfolgend verraten….

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